Osteopraktik Bernhard Huber

Bildgebende Diagnostik bei chronischen Schmerzen

Nicht immer der Weisheit letzter Schluss

Bildgebende Diagnostik, wie Röntgenuntersuchungen, Kernspintomographien aber auch Ultraschall ergibt bei Patienten mit chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates sehr oft krankhafte Befunde, die aber mit der Schmerzursache in keinem Zusammenhang stehen müssen.
So werden oft Abnutzungserscheinungen an Bandscheiben, Wirbeln und Gelenken diagnostiziert, die zwar tatsächlich vorhanden, aber nicht für die bestehenden Schmerzen verantwortlich sind. Diese nach wie vor bestehende Unwissenheit kann für Patienten fatale Folgen haben, weshalb es unerläßlich ist, mit Hilfe neuester Diagnostik-Methoden die echten Schmerzauslöser aufzuspüren, um damit die Grundlage für eine gezielte, wirksame Therapie zu schaffen.
Erfolglose Spritzenbehandlungen, Infiltrationen und nicht zuletzt Operationen könnten in vielen Fällen vermieden werden, wenn der/die Patient/in gleich zu Beginn der Beschwerden den Weg zum Triggerpunkt-Spezialisten fände.

Röntgenaufnahmen, Kernspintomographien, aber auch Ultraschall zeigen eine Reihe von Befunden, nicht aber die häufigste Ursache chronischer Schmerzen des Bewegungsapparates, nämlich die aktiven Triggerpunkte (= Schmerzgeneratoren).

Neue Wege der Diagnostik und der Therapie ersparen Menschen mit akuten und chronischen Schmerzen am Bewegungsapparat unnötige und/oder wirkungslose Behandlungen und bieten beste Aussichten auf Schmerzlinderung und Heilung.

Eine vollständige Schmerz- und Triggerpunkt Diagnostik umfasst folgende Schritte:

  • Schmerzanamnese (Ausfüllen des Schmerzfragebogens)
  • Triggerpunkt-Diagnostik (Suche nach aktiven bzw. latenten Triggerpunkten)
  • Myoton Messung (Messung des Muskeltonus, der Elastizität und der Steifigkeit des Gewebes)
  • Micro-Analyse (Überprüfung des Zustandes verschiedener Gewebe)
  • Funktionsanalyse (spezielle Funktionstests je nach Beschwerdebild)
  • Statikanalyse (Beinlänge, Beckenrotation, Beckenverwringung, ISG-Problematik)
  • Messung des Stress-Index
  • Behandlungsstrategie (Festlegen der Therapie- Module)
schmerzfragebogen
Schmerzfragebogen

nf36a
Triggerpunkt-Diagnostik manuell

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Triggerpunkt-Diagnostik mit regelbaren Schwingungen
Myoton
Myoton-Diagnostik
Durch den Einsatz des Myoton können strukturelle Veränderungen verschiedener Gewebe durch Triggerpunkte schon vor der Behandlung erfasst werden.

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Micro-Analyse mit speziellen Gewebs- und Zustandsfrequenzen, die den Körper durchfluten.

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Muskel- und Gelenkanalyse mit speziellen Messgeräten Cervical
nf36f
Muskel- und Gelenksanalyse HWS

bv_brom01
Muskel- und Gelenkanalyse Lumbal

bv_beckenkontrolle_dorn2
Statik-Beckenanalyse ISG-Kontrolle

Der speziell ausgebildete Schmerz- und Triggerpunkt-Therapeut erkennt, ob Schmerzproblematiken tatsächlich durch Triggerpunkte ausgelöst worden sind.
 Selbst langwierige, bisher therapieresistente Schmerzen können meist erfolgreich behandelt werden.

3 Beispiele:

 nf33a

 Schulterschmerzen
Kalkschulter, Sehnen- und Schleimbeutelentzündungen haben ihren Ursprung in Triggerpunkten der Schulter- und Nackenmuskeln.
Spritzenbehandlungen und Infiltrationen sind meist kontraindiziert.
 nf36j

Kniegelenkschmerzen
Knieschmerzen beginnen meist in den Muskeln und Sehnen des Oberschenkels.
Viele Kniegelenksoperationen könnten vermieden werden, wenn die Oberschenkelmuskulatur auf Triggerpunkte untersucht würde.
 wirbelsaeulenschmerz

Wirbelsäulenschmerzen
Schmerzen an der Wirbelsäule können durch Abnutzungserscheinungen und Bandscheibenproblematiken verursacht sein. Die Schmerzreize aus den Triggerpunkten der Rücken- und tiefen Hüftmuskulatur sind meist hauptverantwortlich. Viele Operationen hätten vermieden werden können, wenn die richtige Diagnose gestellt worden wäre.

 

Autor: © 2003-2020 Bernhard Huber.  Nachdruck – auch auszugsweise - ist nur nach ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung durch den Verfasser gestattet.