Osteopraktik Bernhard Huber

Schmerzen ohne Befund

Schmerzen und Organ-Funktionsstörungen ohne Befunde

Viele Menschen leiden unter Schmerzen und/oder Funktionsstörungen der inneren Organe, aber die fachärztlichen Untersuchungen ergeben keinen Hinweis auf eine tatsächliche Erkrankung – sämtliche Befunde sind also negativ.

In einer solchen Situation sind die Betroffenen, die oft schon eine wahre Odyssee an Untersuchungen hinter sich haben, meist rat- und hilflos ihren Beschwerden ausgeliefert. Oft könnte in vielen dieser Fälle rasch geholfen werden, weil Schmerzen und Funktionsstörungen der inneren Organe sehr oft durch aktive Triggerpunkte verursacht werden, was aber nicht erkannt wird, weil sich die Symptome nicht oder kaum von jenen organischer Krankheiten unterscheiden.

So können Triggerpunkte in der Nackenmuskulatur Schmerzen in der Herzgegend, eine sogenannte „Pseudo-Angina pectoris“ verursachen;
Triggerpunkte in den Rückenmuskeln Atemnot bei Belastung;
Bauchmuskel-Trigger Magenschmerzen und Sodbrennen; und
Triggerpunkte in den Rücken- und Bauchmuskeln können Darmbeschwerden (Verstopfung/Durchfälle), Blasen/Prostata und Beckenbeschwerden auslösen.

Das hat zur Folge, daß die Patienten äußerst verunsichert sind und oft auch in großer Angst vor schwerer Krankheit leben.

In all diesen Fällen ist das sofortige Aufsuchen eines Triggerpunkt-Spezialisten angezeigt. Er kann feststellen, ob Triggerpunkte als Beschwerdeverursacher in Frage kommen und verfügt über das entsprechende Instrumentarium, um gegebenenfalls mit einer relativ einfachen Therapie die Beschwerden zu beheben.

Obwohl die Anzahl jener Schmerzgeplagter, die eine spezielle Triggerpunkt- und Micro-Therapie in Anspruch nehmen, ständig steigt, sind es dennoch noch zu wenige, die über diese Möglichkeit informiert sind, um davon im Bedarfsfall Gebrauch machen zu können. Dabei sollten alle Menschen, die unter Schmerzen und/oder Funktionsstörungen innerer Organe leiden und deren fachärztliche Untersuchungen ohne Befund sind, keinesfalls resignieren, sondern sich unverzüglich an einen ausgebildeten Triggerpunkt-Spezialisten wenden, der in vielen unklaren Fällen die Ursache für die Beschwerden aufdeckt und die Patienten in eingehenden Gesprächen berät.

Hier einige typische Beispiele aus der Praxis:

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Triggerpunkte (X) in den Nackenmuskeln lösen Schmerzen (rot) im Brustbereich aus und können auch Atemnot bei Belastung hervorufen. Diese kann sich sehr bedrohlich anfühlen und zu Panikattacken führen.

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Triggerpunkte (X) in den Mm. Scaleni können ebenfalls Schmerzen (rot) bin der Herzgegend verursachen, die auch in den Arm ausstrahlen können.

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Triggerpunkte (X) im Schulterblattbereich und ihr Übertragungsschmerzmuster (rot) im oberen Rücken sowie im Bereich des Herzens. Diese können eine sogenannte „Pseudo-Angina pectoris“ auslösen. Es kann sich dabei Atemnot einstellen, die zu Panikattacken führen kann.

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Triggerpunkte (X) in den Bauchmuskeln sind nicht nur für Magen- und Darmbeschwerden (rot) verantwortlich, sondern können auch Verstopfung oder unkontrollierbare Durchfälle auslösen oder auch Blasen-/Beckenbeschwerden hervorrufen.

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Triggerpunkte (X) in den Rückenmuskeln können Darmbeschwerden (rot) auslösen. Unkontrollierbare Durchfälle können die Folge davon sein. Ein Zeichen der Entgleisung des vegetativen Nervensystems, das die Funktion der inneren Organe steuert. 

 

Autor: © 2003-2016 Bernhard Huber.  Nachdruck – auch auszugsweise - ist nur nach ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung durch den Verfasser gestattet.