Osteopraktik Bernhard Huber

Neue Wege in der Schmerzmedizin – Frequenz-spezifische Therapie kombiniert mit spezieller transkutaner elektrischer Muskel-/Nervenstimulation

In Europa leiden mehrere Millionen Menschen unter akuten und chronischen Schmerzen.
An erster Stelle stehen dabei die Schmerzen des aktiven und passiven Stütz- und Bewegungsapparates.
Nicht immer ist es möglich, die eigentliche Ursache der Schmerzen sofort zu behandeln.
Dennoch sollte so rasch und wirksam wie möglich mit der Therapie begonnen werden.

Aktuelle Forschungen belegen, daß Schmerzen, die lange anhalten, stärker empfunden werden und auch in kürzeren Intervallen wiederkehren. Eine Gewöhnung an Schmerzen gibt es jedoch nicht.

Häufig werden Schmerzen mit Hilfe von Medikamenten, den sogenannten Analgetika behandelt.
Eine längerfristige Einnahme von Schmerzmitteln  (Analgetika) kann vor allem bei länger anhaltenden chronischen oder immer wieder akut auftretenden Schmerzen zu unangenehmen Nebenwirkungen führen.
Es ist daher notwendig und sinnvoll, ergänzend zur medikamentösen Behandlung, andere Formen der Schmerzbekämpfung anzuwenden, um die Dosierung möglichst schnell herabzusetzen bzw. die verwendeten Medikamente „ausschleichen“ zu lassen.

In unserer Praxis bieten wir seit einiger Zeit eine hocheffiziente, nebenwirkungs – und wechselwirkungsfreie Therapie für Probleme am Bewegungsapparat – insbesondere bei Triggerpunkt Beschwerden – an, die es den Patienten in vielen Fällen ermöglicht, rasch wieder die „Alltagsbeanspruchbarkeit“ zu erreichen und die Medikamenten-Einnahme zu reduzieren.

Diese Schmerztherapie besteht aus einer Kombination von Frequenz-spezifischer Therapie (FsT) und transcutaner elektrischer Muskel-/Nervenstimulation.
Die Behandlung mit Microströmem und die transcutane elektrische Stimulation der Muskeln und Nerven bewirken einerseits die Anregung des Muskelstoffwechsels und fördern dadurch die Durchblutung im Muskel, wodurch Verhärtungen schneller aufgelöst werden,  andererseits werden bestimmte Nerven angeregt, was zur Ausschüttung schmerzhemmender Substanzen in Gehirn und Rückenmark führt. Durch die FsT kann die Selbstheilung durch Übertragung der Organ- oder Gewebsfrequenzen und der Zustandsfrequenzen (= Frequenzen der Erkrankung) durch Microströme auf die erkrankten Zellen bewirkt werden. Unter dem Einfluß dieser spezifischen Frequenzen beginnt die Selbstheilung durch Aktivierung genetischer Prozesse. Gleichzeitig wird ein natürlicher körpereigener Mechanismus mit schmerzlindender Wirkung in Gang gesetzt.

Die FsT arbeitet mit Hunderten von Frequenzen, die je nach Krankheitsbild für das entsprechende Organ- oder Gewebe eingesetzt werden, die transcutane elektrische Muskel-/Nervenstimulation hingegen wird je nach gewünschter Wirkung mit niedriger oder hoher Frequenz eingesetzt.  Bei  Niedrigfrequenzen sind in den Muskeln deutliche Kontraktionen zu spüren. Hochfrequenzen werden eher als angenehmes Kribbeln empfunden. Für die Schmerzbehandlung geht man davon aus, dass dadurch die körpereigene Schmerzbremse aktiviert wird (Gate-Control-Theorie). Damit kann es zur Linderung der Schmerzen kommen.
Je „engmaschiger“ diese kombinierte Behandlung durchgeführt wird, desto schneller kann die Schmerzlinderung – und wenn möglich – Heilung einsetzen.

Frequenz-spezifische Therapie und spezielle transcutane elektrische Muskel-/Nervenstimulation als Kombination sind in der modernen Schmerztherapie und in der Sportmedizin heutzutage bereits nicht mehr wegzudenken und sollten eines Tages Standard sein.

Autor: © 2003-2019 Bernhard Huber.  Nachdruck – auch auszugsweise - ist nur nach ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung durch den Verfasser gestattet.