Osteopraktik Bernhard Huber

Die Zukunft der Schmerz- und Triggerpunkt Osteopraktik®

Auf dem Gebiet der Behandlung von Patienten mit Problemen (Schmerzen) am Bewegungs- und Stützapparat, aber auch jenen mit organischen Beschwerden ohne Befund, gehört die Zukunft der Schmerz- und Triggerpunkt Osteopraktik®.

Diese moderne Behandlungsform wird u.a. eingesetzt: Nach Verletzungen (Unfällen), akuten und chronischen Schmerzen (Gelenke, Wirbelsäule, Muskelapparat), allgemein als Prävention von Beschwerden am aktiven und passiven Bewegungs- und Stützapparat und in der Sporttherapie.

Die Schmerzdiagnostik umfaßt eine genaue Anamnese, Triggerpunkt-Diagnostik, Micro-Analyse, Statik-Analyse, Muskel- und Gelenkfunktions-Analyse sowie Besprechung der Behandlungsstrategie.

Die Schmerz- und Triggerpunkt Osteopraktik® ist ein praktisches Anwendungsverfahren, das Elemente verschiedener Behandlungsmethoden kombiniert: Triggerpunkt-Akkustikwellen Therapie (niederenergetisch, radial), Frequenz-spezifische Therapie, Craniosacral- und Cranio-Mandibular Therapie.

Dieser Standard wurde in meiner Praxis um folgende Elemente aus der Schmerz- und Sport- Triggerpunkt MYOPRAKTIK erweitert:
Biomineralienwärmestimulation, Triggerpunktur mit PG-Schmerzmodul, SMT (Sanfte Manual Therapie), Triggerpunkt-Taping und MTT (Medizinische Trainingstherapie).

Zur Ursachen-Ermittlung und –Behandlung steht dem qualifizierten Schmerztherapeuten ein hochmodernes Instrumentarium zur Verfügung, das er dem jeweiligen Fall entsprechend individuell einsetzen kann.

In diesem Zusammengang muß allerdings nachdrücklich vor schlecht bzw. auf diesem Gebiet nicht speziell ausgebildeten Therapeuten gewarnt werden, deren Anzahl in naher Zukunft auf Grund zunehmender Angebote von Tages-Seminaren deutlich ansteigen könnte. Hochqualifizierte Schmerz- und Triggerpunkt-Spezialisten (Osteopraktiker) haben jedoch eine mehrjährige, umfassende und praxisbezogene Ausbildung absolviert, wobei auf Vermittlung allgemeinmedizinischer und anatomischer Kenntnisse sowie der Fähigkeit gegebenenfalls eine Differential-Diagnose zu stellen, allergrößter Wert gelegt wurde.

Der Hinweis auf das Unwesen von sogenannten Trittbrettfahrern ist durch Erfahrungswerte zu begründen, wie mir von Patienten, die eine wahre Odyssee von erfolglosen Therapien hinter sich haben, immer wieder bestätigt wird.
Deshalb sollte die Therapeuten-Auswahl mit äußester Sorgfalt erfolgen. Sie ist die Voraussetzung für ein optimales Behandlungsergebnis.

Die Zukunft muß auf dem Gebiet der Schmerz- und Triggerpunkt-Osteopraktik® auch insofern den längst überfälligen Umschwung bringen als die Schulmedizin diesen essentiellen Teil der Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten nicht länger ignorieren darf. Sie muß eines Tages sowohl von Allgemeinmedizinern als auch von Fachärzten in ihre Untersuchungen einbezogen werden, um die Patienten gegebenenfalls unmittelbar in die dafür zuständigen, qualifizierten Hände überweisen zu können. Auch an den Universitäten sollten die Medizinstudenten eingehend mit der Schmerz- und Triggerpunktmedizin vertraut gemacht werden, um künftig Odysseen, wie oben beschrieben zumindest weitestgehend reduzieren zu können.

Erst wenn das erreicht ist, ist die Schmerz- und Triggerpunkt-Osteopraktik® allen Schmerzpatienten zugänglich.

Autor: © 2003-2020 Bernhard Huber.  Nachdruck – auch auszugsweise - ist nur nach ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung durch den Verfasser gestattet.