Osteopraktik Bernhard Huber

Schmerz- und Triggerpunkt MYOPRAKTIK – Kurzinformation

Was sind Triggerpunkte?
Triggerpunkte sind verkürzte und verdickte Muskelfasern, die sich als Folge einer Neuro-Muskulären Erkrankung bilden. Die Krankheit trägt den Namen: Myofasziales Triggerpunkt-Syndrom, oder einfacher gesagt, die Triggerpunkt-Krankheit.Man findet eine Überaktivität der Nerven an den Muskelfasern und in den Muskeln bilden sich Trigger-Knoten, von denen unter anderem Schmerzsignale zu anderen Stellen des Körpers gesendet werden.
Man unterscheidet Verspannungs- und Schmerz-Trigger.
Fast jeder leidet unter den Verspannungs-Triggern des Nackens und der Schulter. Schmerz-Trigger verursachen als Kopfschmerz-, Bandscheiben- und Ischias-Trigger chronische Schmerzen, die über Jahre und Jahrzehnte anhalten können, weshalb man Triggerpunkte als „das muskuläre Schmerzgedächtnis des Körpers“ bezeichnet.

Wie werden Triggerpunkte diagnostiziert?
Triggerpunkte verursachen neben Schmerzen auch Muskelverspannungen und eine Fehlstatik, weshalb man durch eine genaue Vermessung der Statik und der Gelenkbeweglichkeit weiß, in welchenMuskeln Trigger gesucht werden müssen. Durch Druckanwendung auf diese Muskeln mit einem Spezial-Schlüssel, durch „diagnostische Druckwellen“ oder durch dafür spezielle Microströme werden dann die verhärteten Muskelstränge und Trigger-Knoten gesucht.
Findet man „aktive Trigger“, so spüren sie bei der Untersuchung Ihre aktuellen Beschwerden. „Latente Trigger“ erkennt man durch das Empfinden unbekannter oder früherer Schmerzen. Die Behandlung konzentriert sich erst einmal auf die Beseitigung der „aktiven Trigger“. Bei schwerwiegenden Statik-Problemen wie z.B. Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz, Schulterhochstand und Wirbelsäulenverkrümmung müssen dann auch die „latenten Trigger“ behandelt werden.

Wie wird behandelt?
Ziel der Behandlung ist die Beseitigung der Trigger als die Hauptursache von chronischen Schmerzen und Verspannungen.
Dieses errecht man,durch eine intensive Anregung des Muskel-Stoffwechsels. Der modern ausgebildete Triggerpunkt-Schmerztherapeut verfügt mit der niederenergetischen, radialen Akkustikwelle, den Frequenz-spezifischen Heilströmen, den Triggerpunkt- Feuchttuch Wickeln , der Bio-Regulationstherapie, den Micro-Alkalisierungen und der Biomineralienwärmestimulation, der Triggerpunktur etc. über gewebeschonende (nicht verletzende) Behandlungsmethoden ohne Nebenwirkungen, die von den Patienten kaum als belastend empfunden werden. Durch diese Behandlungsmethoden werden auch in schwierigen Fällen hohe Heilungsquoten erzielt.

Wer darf die Triggerpunkt-Osteo-/Myopraktik anwenden?
Die Triggerpunkt-Osteopraktik nach Dr.Bauermeister darf nur von dafür ausgebildeten zertifizierten Spezialisten durchgeführt werden.
Durch fortlaufende Fortbildungen unter der wissenschaftlichen Obhut Internationaler Gesellschaften für Triggerpunktmedizin wird ein hoher Qualitätsstandard gewährleistet.                                    Die Triggerpunkt-Myopraktik ist eine Kombination aus Osteopraktik, der MYOSANTHE (= 4 Schritte-Bewegungstherapie) und der Sporttherapie.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Die Marke SCHMERZ- UND TRIGGERPUNKT MYOPRAKTIK ist seit dem Jahr 2010 geschützt!

Erste Konsultation
Die erste Konsultation beinhaltet das Besprechen der Schmerzanamnese, eine Muskelfunktionsanalyse, die Messung der Statik und Gelenkbeweglichkeit, das Aufsuchen der Triggerpunkte, die Micro-Analyse und das Festlegen der Behandlungsstrategie. Notwendige (Fach) Arzt-Befunde und Verordnung sind Voraussetzung!

Therapie
Der Umfang der Therapie und die Zahl der Behandlungen richten sich nach der Schwere und der Dauer der Erkrankung.
Bei chronischen Problemen sollten pro Problemkomplex nicht weniger als 8-10  Behandlungen durchgeführt werden. Meist hat sich danach ein spürbarer Erfolg eingestellt, so dass man die Zahl eventueller weiterer Behandlungen abschätzen kann.
Die Behandlung kann beendet werden, wenn die Beweglichkeit der Gelenke und die Körperstatik wieder normal sind und sich die Beschwerden auch unter gesteigerter Belastung reduziert haben.

Mögliche Reaktionen
Vor allem zu Behandlungsbeginn können sich in der behandelten Region etwa ein paar Stunden bis zu einem Tag lang  Irritations-schmerzen einstellen. Auch die eigentlichen Schmerzen können vorübergehend zunehmen. Diese Symptome sind harmlose Folgeerscheinungen der intensiven energetischen Beanspruchung von Haut und Muskeln durch die Behandlung und klingen schon nach ein paar Stunden bis zu einem Tag wieder ab.
Wichtig ist, dass die Patienten zwischen den einzelnen Therapie-Einheiten ihrem Körper ausreichend Zeit zur Regeneration gönnen.
Die Therapie ist frei von Neben- und Wechselwirkungen.
Trigger- (Auslöser-) punkte und ihre schmerzhaften Folgen können mit der Schmerz-und Triggerpunkt -Therapie effizient aufgelöst werden, wobei die Behandlungsdauer dem einzelnen Fall angepasst wird.
Voraussetzung für ein optimales Ergebnis ist vor allem die strikte Einhaltung aller therapeutischen Anweisungen seitens des Patienten.

Kosten                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Erst-Konsultation (70 – 90Min):   EUR 240 – 288.-   ,  Pro Therapie- EH (40 – 60Min) je nach Behandlungsmodell:   EUR 150 – 198.-

Die bisherigen Erfahrungen zeigen einen erfolgreichen Einsatz der Methode bei fast allen Erkrankungen des Bewegungsapparates, sowie auch nach Unfällen und Operationen, aber auch bei Organ-Beschwerden ohne Befund.

 

 

 

 

Autor: © 2003-2016 Bernhard Huber.  Nachdruck – auch auszugsweise - ist nur nach ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung durch den Verfasser gestattet.