Osteopraktik Bernhard Huber

Echte Triggerpunkt-Therapeuten und solche, die sich dafür halten

Laufend tauchen auf dem Büchermarkt, meist in großer Aufmachung, Neuerscheinungen zum Thema „Triggerpunkt-Schmerzsyndrome“ bzw. Triggerpunkt-Schmerztherapie“ auf.

Dagegen wäre an und für sich nichts einzuwenden, würde es sich bei vielen dieser Publikationen nicht um Vorstellung und Empfehlung längst überholter, unzeitgemäßer und daher strikt abzulehnender Behandlungsstrategien handeln.

Heute weiß man, daß manuelle Therapieverfahren, wie das „Herumdrücken und Reiben“ sowie das „Zusammenkneifen“ von Triggerpunkten, aber auch das Nadeln von Triggerpunkten („Dry Needling“) und das Infiltrieren von Schmerzauslösern mit Lokalanästhetika, auf Grund Ihrer Ineffizienz und den möglichen folgenschweren Nebenwirkungen, in der modernen Triggerpunkt-Therapie nichts mehr verloren haben: Die Behandlung ist nicht nur äußerst schmerzhaft, sie kann auch heftige Reaktionen (Hämatome, hochintensive Schmerzverstärkung etc.) verursachen, was wiedrum zur Überaktivierung und Aufrechterhaltung der Schmerzauslöser führen kann, wodurch es immer schwieriger wird, die Triggerpunkte zu beseitigen oder zumindest zu beruhigen. Dazu kommt noch, daß manche Patienten großflächig behandelt werden müssen, weil mehrere unterschiedliche Areale von Triggern befallen sind. In solchen Fällen Methoden wie Dry Needling, ein Herumdrücken oder Kneifen etc. einzusetzen, wie es in den erwähnten Büchern beschrieben wird, würde, wie sich denken läßt, unerträglich schmerzhaft sein, jedoch kaum Linderung geschweige denn Heilung bewirken können.

Daß der Begründer der modernen Triggerpunkt-Schmerztherapie Dr.Wolfgang Bauermeister in keinem Literaturverzeichnis dieser Autoren erwähnt wird, läßt den Schluß zu, daß diese keine Fachausbildung zum Triggerpunkt-Spezialisten absolviert haben dürften.

Triggerpunkt-Behandler ohne entsprechende Ausbildung schaden dem Image hochqualifizierter Triggerpunkt-Schmerztherapeuten ungemein, sie verursachen ohne sich dessen bewußt zu sein, Verunsicherung und Skepsis.

Der modern ausgebildete Triggerpunkt-Schmerztherapeut verfügt mit der niederenergetischen, radialen Akkustikwelle, den Frequenz-spezifischen Heilströmen, der Micro-Schallwelle, der Photonen-Behandlung  und der Biomineralienwärmestimulation, über gewebeschonende Behandlungsmethoden ohne Nebenwirkungen, die von den Patienten als belastend empfunden werden könnten. Durch diese Behandlungsmethoden werden auch in schwierigen Fällen hohe Heilungsquoten erzielt.

Diese Informationen dürfte den o.a. Autoren bisher verborgen geblieben sein.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Die oft unnötig langen Leiden der Betroffenen

Von Patienten, die oft über viele Monate und mitunter noch länger von Triggerpunkten gequält werden, weiß man, daß sie alles versuchen, um der Schmerzen Herr zu werden, aber sich in Unkenntnis der realen Diagnose entweder immer wieder wirkungslosen Therapien unterziehen oder in ihrer Verzweiflung mit einer Selbstbehandlung beginnen, von der man entweder gelesen oder gehört hat.

Das ist nicht nur das Wirkungsloseste sondern oft auch das Fatalste.

Triggerpunkt-Patienten gehören in die Hände eines speziell ausgebildeten Triggerpunkt-Therapeuten. Er hat das Know-how, stellt die richtige Diagnose und verfügt über das entsprechende High-Tech-Instrumentarium, das für eine zielführende Behandlung der Triggerpunkt-befallenen Muskulatur unerläßlich ist.

Tatsache ist aber auch, daß auf diesem Gebiet großer Nachholbedarf besteht und Triggerpunkte als Schmerz-Verursacher entweder überhaupt nicht erkannt oder völlig falsch behandelt werden.

Deshalb ist es so wichtig, nicht herumzuprobieren sondern sofort einen Fachmann aufzusuchen – der kennt sich aus und kann helfen.

 

Autor: © 2003-2020 Bernhard Huber.  Nachdruck – auch auszugsweise - ist nur nach ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung durch den Verfasser gestattet.