Osteopraktik Bernhard Huber

Die Bedeutung der modernen Triggerpunktmedizin

Obwohl die Triggerpunkt-Therapie aus der modernen Schmerzbehandlung nicht mehr wegzudenken ist und dank einer, allerdings immer noch zu geringen Anzahl, speziell ausgebildeter Fachtherapeuten auf einem guten Weg ist, sich in der Allgemeinmedizin zu etablieren, wird diese erfolgreiche Methode aber aus unterschiedlichen Gründen immer noch zu wenig von Schmerzpatienten in Anspruch genommen.

Bei zahlreichen Patienten, die sich mit ihrem scheinbar undefinierbaren Beschwerdebild verzweifelt an einen Triggerpunkt-Schmerzexperten gewandt haben, konnte mittels einer speziellen Diagnostik der wahre Auslöser dieser Beschwerden festgestellt und eine individuelle Therapie ausgearbeitet werden. Diese, auf den Einzellfall abgestimmte Behandlungsmethode kann in vielen Fällen nicht nur Linderung sondern auch Heilung bewirken. Voraussetzung für den Erfolg ist eine präzise Diagnose unter Einbeziehung der sich dazu vergesellschafteten Schmerzauslöser (Triggerpunkte !)

Da dieses Thema im schulmedizinischen Repertoire jedoch noch immer nicht ausreichend oder überhaupt nicht vorkommt, werden viele Patienten ohne Notwendigkeit auch weiterhin leiden müssen.

Dazu ein Aufruf des Begründers der modernen Triggerpunktmedizin Dr.med. Wolfgang Bauermeister an die Patienten:

Jeder Arzt und Therapeut muß künftig bei Klagen seiner Patienten über Schmerzen am Bewegungs- und Stützapparat auch an Triggerpunkt- Schmerzen denken. Die meisten Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems sind in irgend einer Form mit der Existenz von Triggern verbunden.
Bleiben sie daher beharrlich und erwarten Sie nicht von Ihrem Arzt, daß er die Triggerpunkt-Medizin sofort akzeptieren wird. Die Programmierung der Ärzte durch Studium und Facharztausbildung verhindert oft, daß sie sich für Alternativein der Medizin öffnen.
Auf Dauer wird es allerdings schwer sein, sich der Logik der Triggerpunkt-Osteopraktik
® zu verschließen“.

Quelle: Dr. Wolfgang Bauermeister, Schmerzfrei durch Trigger-Osteopraktik, Südwest Verlag 2005

Autor: © 2003-2016 Bernhard Huber.  Nachdruck – auch auszugsweise - ist nur nach ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung durch den Verfasser gestattet.